Chronik des Vereins
1836 Gründung der Burschengesellschaft Pfiffelbach
1886 Waldfest zum 50-jährigem Jubiläum der Burschengesellschaft Pfiffelbach mit ca. 1.000  Gästen
1889 Fahnenweihe  der Burschengesellschaft Pfiffelbach
1892 Letzte Feier im Wald auf der Blinden Wiese - Sängerfest des Bundes an Ilm und Ettersberg
1894 Gemeinderatsbeschluss (Bürgermeister Schröter) über den Tausch der Blinden Wiese mit der Burkhardtsecke nach Beschwerdebriefen von Dorfbewohnern
1897 Kirchen- und Gemeindevorstand beschließen zusammen die Verlegung des Kirchweihfestes auf den zweiten Sonntag im Juli
1902 Einweihung des neuen Festplatzes im Wald, Willkommensgruß durch den Vorsitzenden der Burschengesellschaft Herr Schreiber
1911 75-jähriges  Bestehensjubiläum der Burschengesellschaft unter großer Beteiligung auswärtiger Vereine (38 Vereine mit ca. 650 Burschen und Mädchen mit 11  Fahnen) imposanter Festumzug durch den Ort unter Beteiligung von drei  Musikkapellen
1931 95-jähriges Jubiläum der Burschengesellschaft, begangen am zweiten Weihnachtsfeiertag mit Vertretern der Brudervereine der Nachbarorte und dem 1. Bundesvorsitzenden des Thüringer Burschenvereins, Überreichung der Urkunde der Ehrenmitgliedschaft der Burschengesellschaft Pfiffelbach im Thüringer Burschenbund - Gedenken der  gefallenen Kameraden aus dem 1.Weltkrieg
1945 Laut Befehl der SMA (Sowjetische Militäradministration) werden alle Vereine abgeschafft
1946 Erstmals nach dem 2.Weltkrieg wieder Kirmes auf dem Kastanienplatz im Dorf durch die Freiwillige Feuerwehr veranstaltet
1954 Erstmals nach dem 2.Weltkrieg wieder Waldfest zu Pfingsten und Kinderfest am 01. Juni durch die Freiwillige Feuerwehr veranstaltet
1961 Gründung eines Dorfclubs zur Koordinierung der politischen und kulturellen Arbeit mit Angehörigen von FDJ, BSG und aller Parteien und Massenorganisationen
1964 Letzte Kirmesveranstaltung auf dem Kastanienplatz im Dorf, ab diesen Zeitpunkt werden alle Veranstaltungen im Wald ausgetragen
1971 Ausstattung des Festplatzes mit einer festen, gefliesten Tanzfläche, Setzen von Lichtmasten zur kontinuierlichen Stromversorgung
1982 Verlegung  einer Wasser- und Abwasserleitung zum Festplatz und Bau eines festen Ausschankhäuschens, sowie der Toilettenanlagen, alle Arbeiten erfolgen durch die Einwohner im Zuge des NAW
1991 Gründung des Pfiffelbacher Waldfestverein e.V.
1996 Fahnenweihe des Pfiffelbacher Waldfestvereins zu Pfingsten mit Gottesdienst und großem Festumzug
2001 10-jähriges Bestehen des Waldfestvereins mit Festumzug unter Beteiligung verschiedener auswärtiger Vereine
2003 Zu Pfingsten wurde erstmalig die Pfiffelbacher Waldnixe, Susi aus Weimar, gekürt
2004 In Vorbereitung auf die Saison wurde eine “Waldklause” errichtet. Dabei handelt es sich um eine überdachte Holzkonstruktion als Unterstellmöglichkeit der Gäste während der Veranstaltungen. Die Planung für den Bau einer neuen Bühne und die Umgestaltung der Tanzfläche wurde abgeschlossen. Nach Saisonende im September wurde damit begonnen, das alte Bühnenhaus komplett abzureißen.
2005 Im März wird die neue Waldbühne unter Mitwirkung des Gesangvereins 1838 Pfiffelbach e.V. im großen Rahmen eingeweiht. Neben vielen Gästen aus Pfiffelbach und den umliegenden Gemeinden nahmen auch der amtierende Landrat Herr Helmut Münchberg, der ehemalige Geschäftsführer der Apoldaer Vereinsbrauerei, Herr Günther Ramthor sowie der amtierende Bürgermeister der Gemeinde Pfiffelbach, Herr Klaus Jähnig teil. Der Pfiffelbacher Waldfestverein zeigte sich durch die Ausgabe freier Speisen und Getränke bei allen Gästen erkenntlich und freute sich über das große Interesse, dass ihm durch die vielen Teilnehmer entgegen gebracht wurde.
2006 Am 15. Oktober werden unter Teilnahme von Frau Christine Lieberknecht und dem amtierenden Pfiffelbacher Bürgermeister Herrn Dr. Klaus Jähnig die mit Hilfe öffentlicher Gelder modernisierten Toiletten in einer Feierstunde eingeweiht. Zu dieser Veranstaltung wurden sämtliche an der Bauausführung beteiligten Handwerksbetriebe sowie sämtliche in Pfiffelbach ansässigen Vereine eingeladen. Die Feierstunde wurde umrahmt vom Auftritt des Gesangsvereins 1838 Pfiffelbach e.V. sowie einer Aufführung der “Vogelhochzeit” durch Kinder der Kindertagesstätte Pfiffelbach unter Leitung von Frau Renate Hildebrandt und Frau Uta Hüttig.
2007 Im Anschluss an die abgelaufene Saison beginnen die Vereinsmitglieder damit, den bereits bei der Planung der Waldbühne vorgesehenen Anbau zu realisieren. Auf die bereits vorhandene Bodenplatte konnte der Rohbau bis Jahresfrist fertiggestellt werden. Der Anbau soll vorrangig als Vereinshaus zum Durchführen von Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen sowie als “Backstage”-Bereich für auftretende Künstler und Musikgruppen dienen.
2011 Anläßlich der Jubiläen 20 Jahre Pfiffelbacher Waldfestverein e.V., 15 Jahre Fahnenweihe und 175 Jahre Burschengesellschaft Pfiffelbach, wird eine ganze Festwoche zum Waldfest veranstaltet. Ein Festumzug durch das Dorf mit Fanfarenzug und unter Beteiligung vieler befreundeter Vereine aus nah und fern leitet die Festwoche ein. Der Vereinsvorsitzende Falk Hildebrandt sowie der amtierende Bürgermeister Herr Dr. Klaus Jähnig begrüßen die Gäste jeweils mit einer Festrede auf das Herzlichste. Erstmals seit Bestehen des Waldfestvereines wird der Kampf der Vereine um den 1. Waldpokal ausgetragen. Mehrere Disziplinen, wie Baumstamm ziehen oder Baumstamm sägen sind zu absolvieren. Als Sieger dieses Wettkampfes geht der Burschenverein Ulrichshalben hervor. Die Jubiläumswoche wird offiziell durch die amtierende Ministerpräsidentin von Thüringen, Frau Christine Lieberknecht, im Rahmen einer Abendveranstaltung, bei der das Kabarett "Fettnäppchen" auftritt, feierlich eröffnet. Die Grundschule, der Kindergarten sowie die 7. Klasse der Regelschule Pfiffelbach werden in die Festwoche aktiv mit einbezogen. Besonders gewürdigt und bewertet werden durch den Schirmherr und Bundestagsabgeordneten Johannes Selle die Projektarbeiten der Schüler mehrerer Klassen. Als Belohnung werden alle Kinder, die daran teilgenommen haben, zum Besuch des Kindermedienzentrums nach Erfurt eingeladen. Eine Schatzsuche durch den Wald, eine ausführliche Erläuterung des Waldmobils durch den Revierförster sowie mehrere künstlerische Darbietungen sorgen für einen gelungenen und abwechslungsreichen Tag für die Kinder und Jugendlichen. Alle Veranstaltungen der Festwoche werden sehr gut besucht und von den Gästen angenommen. Die Festwoche ist ein großer Erfolg für den Waldfestverein und für das Dorf insgesamt.
2012 In Vorbereitung auf die Saison 2012 wurde vom Verein ein massives Ausschankhaus errichtet, welches zukünftig das Ausschankzelt ablöst. Hierbei handelt es sich um eine überdachte Holzkonstruktion, welche sich in das Gesamtbild des gesamten Festplatzes perfekt einfügt und somit das Ambiente weiter aufwertet.